Käsechips, Lizza, Blumenkohlreis etc. – Gehypte Speisen…

Liebe Gaumenkünstler,

dieser Beitrag schlummert schon eine Weile in mir drin und will dann wohl doch mal raus.

Wir LowCarber tendieren ja gerne dazu beliebte Speisen zu duplizieren. Man rennt also in die Küche und probiert ungefähr 50 Rezepte aus bis man eines hat, das in etwa an das eine geliebte herankommt. Auch ich nehme mich da nicht aus. Halloho, ich habe allein dem Thema Pfannkuchen eine riesige Beitragsserie gewidmet, auf der Suche nach dem perfekten LowCarb Pfannkuchen.

So geschieht das auch mit Pizza, Reis und Nudeln. „Fathead“ Pizza, Meatza, Shirataki Nudeln… Ja, ich habe sogar versucht Klöße aus Hanfproteinpulver zu kreieren.

Heute nun habe ich die „berühmte“ Lizza probiert. Dieses Ding ist, wie vieles andere auch, vollkommen an mir vorbei gerast und ich hab gar nicht mitbekommen, dass es das gibt, bis ich es vor ein paar Tagen im Supermarkt rumliegen sah und es interessant fand. Und dann belegte ich es mit Tomaten, Champignons, Brokkoli und Käse. Aber beim Reinbeißen… nee, was war nichts für mich… ich hab lieber den Belag runtergemopst und ihn ohne Boden gegessen… Hätte ich auch gleich einen Auflauf machen können.Irgendwann hab ich mal von einer gelesen, die schwor auf Milchreis von Konjak-Reis. Das ging auch gar nicht. Oder diese Chips aus Käse, die manche wie … na eben Chips knuspern. Oh Gott, bloß nicht!

Wie schon oft, stellte ich nun nach dem heutigen Lizza-Fail fest, dass ich lieber auf solche Nachbauten verzichte und die Zutaten lieber als was eigenes zubereite. Shirataki Nudeln sind zum Beispiel super, wenn es um asiatische Gerichte geht. Auf italienische Pastavariaten kann ich mit den Teilen verzichten. Das einzige Pfannkuchenrezept, das sich bei mir durchgesetzt hat ist das Mandelomelett, welches einfach nur aus super fein gemahlenen Mandeln und Eiern besteht. Ansonsten mag ich einfach nur gerne Fleisch und Gemüse mit irgendeinem Dipp. Es sind die einfachen Dinge, die mich da erfreuen, die unkomplizierten Gerichte.

Ein positives Beispiel allerdings hätte ich noch: Blumenkohl. Erst letzte Woche habe ich Blumenkohl“reis“ ausprobiert, nachdem ich ihn immer wieder im Kühlregal schon fertig gesehen habe. Fix meinen Blumenkohl daheim aufgetaut und durch den Häcksler gejagt, in etwas Butter gebraten und fertig. Sah eher aus wie Couscous. Hat nicht wie Reis geschmeckt, genauso wenig wie das Püree nach Kartoffelmus schmeckt. Aber auch hier sehe ich den Blumenkohl eben als Blumenkohl an, nicht als Reis.

Ich hab so viele Sonderzutaten, vom Mandelmehl über Kokosehl, Hanfprotein und Flohsamenschalen bis hin zu Chiasamen und natürlich Xucker. Mit der Zeit habe ich festgestellt, dass ich den Großteil gar nicht brauche, mal abgesehen von Xucker, der aber als 1kg Dose schon mal 1,5 Jahre reicht.

Auf Gaumenkunst geht es genau darum: Mit einfach verfügbaren Zutaten super leckere Gerichte zu zaubern, welche trotzdem den LCHF Grundlagen entsprechen ohne dass ich dafür erst 1 Woche auf irgendwelche Sonderzutaten warten muss, oder einen bestimmten Geschmack von einem Gericht erwarte, den es nie und nimmer wie das Original haben kann. Ich hab lieber Spaß mit den Zutaten und freue mich dann wie lecker und einfach LCHF sein kann. ❤

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