Ricotta-Krapfen nach LOGI – ein Fail?

Hallo Welt,

ich arbeite mich ja immernoch durch das neue große Kochbuch von Logi durch und picke mir die meiner Meinung nach besten raus. Gestern abend nach einem guten Abendessen hatte ich noch Lust auf einen kleinen Nachtisch und dachte ich probiere mich nochmal an den Ricotta-Krapfen. Das war schon mein zweiter Versuch, denn der erste ging gründlich daneben. Im Rezept wird 1 EL Mehl verlangt. Sicherlich kein Beinbruch, aber ich habe mich weigern wollen diesen einen Esslöffel zu verwenden und habe deshalb versucht es zu modifizieren, dass es ohne Mehl auskommt. Allerdings müssen diese Krapfen frittiert werden, also in Öl ausgebacken. Und ehrlicherweise: Ich habe vorher nie etwas frittiert.

Ich habe also das Rezept im großen und ganzen beibehalten, nur den Zucker ausgetauscht und das Mehl mit Kokosmehl ersetzt sowie etwas Pfeilwurzelstärke zugegeben. Dann habe ich mit meinen Löffeln kleine Flädchen gemacht und sie ins heiße Öl gleiten lassen. Ja nee, ging nicht, das hat einfach nicht funktioniert und beim Rausholen kam dann sowas raus:

Ricottakrapfen Fail

Es schmeckte durchaus sehr lecker. Aber es waren eben keine Krapfen, sondern Krümel. Schlussendlich habe ich dann das Mehl doch beigefügt. Und siehe da, es funktionierte. Hier kommt nun meine nicht vorhandene Frittiererfahrung ins Spiel: Erst hinterher belas ich mich und fand heraus, dass Frittieren größtenteils nur mit stärkereichen Sachen funktioniert, bzw. die Dinge ohne KH eben einen Paniermantel erhalten. Das erklärt den 1 EL Mehl.

Vom Prinzip her ist es also kein Fail. Für mich mit LCHF aber irgendwie schon. Keine Krapfen für mich. 😉 Dennoch möchte ich das Rezept mit euch teilen. Geeignet ist es für jeden. zumal auch keine Sonderzutaten gebraucht werden. Es ist definitiv mehlreduziert und auch zuckerreduziert. Und es schmeckt.

Ihr braucht dafür:
– 100g Ricotta
– 25 g Quark (ich habe Hüttenkäse verwendet, war nix anderes da *lach*)
– 1 EL Süße (Zucker, Honig, Xucker, was immer ihr wollt)
– 1 EL Mehl (der ist wirklich nötig)
– 1 Ei
– 1 EL gemahlene Mandeln
– Öl zum Frittieren

Zubereitung:
– das Ei trennen
– Eigelb zusammen mit Quark (oder Hüttenkäse), Süße und Mehl verrühren
– das Eiweiß steif schlagen und unter die restlichen Zutaten heben
– ein einem möglichst kleinen, möglichst hohen Topf das Öl erhitzen. Es muss genug sein, damit der Teig schwimmen kann. Wenn er den Boden berührt bäckt er an. Bei mir waren es ca. 200g Kokosöl, die ich verwendet habe. Je kleiner und höher der Topf desto weniger Öl muss verwendet werden. Haltet euren Löffel oder eine Gabel – bitte nicht den Finger – in das Öl, wenn Bläschen daran aufsteigen ist das Öl heiß genug.
– mit zwei Löffeln kleine Fladen formen und in das Öl gleiten lassen. Von beiden Seiten goldgelb ausbacken lassen.
– auf einem Stück Küchenpapier kurz abkühlen lassen.
– Servieren.

 

Ricottakrapfen

Sieht doch halbwegs gelungen aus, oder? 😉

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