Was darfst du denn jetzt noch essen?!

Hallo Welt,

nach dem vorgestrigen Eintrag bekam ich gestern die Frage aller Fragen von einer Freundin gestellt: „Ich weiß jetzt, was du alles nicht essen darfst… aber jetzt sag mir doch mal WAS darfst du denn überhaupt noch essen?!“ Ich antwortete, dass es ja noch jede Menge Gemüse gebe und Fleisch, Butter und Eier. Klingt nicht wirklich nach viel. Aber fächern wir das doch mal ein bisschen auf.

Gerade beim Gemüse erscheint es vielleicht ein bisschen eingeschränkt und selbst mir geht es momentan so, da ich jetzt vorrangig nur noch grünes Gemüse esse. Aber selbst da: Rosenkohl, Wirsing, Brokkoli, Spinat, Zucchini, Gurke, sämtliche Kräuter, Avocado, Salate in allen Variationen: Blatt, Radicchio, Feldsalat, Eisbergsalat, Mangold, Friseesalat, Chicoree, Endivie usw. Dazu kommt noch Blumenkohl, Fenchel, Frühlingszwiebeln, Porree, Postelein, Spargel usw. usf. Die Möglichkeiten sind unendlich.

Obst gönne ich mir morgens in kleinen Dosen. Und die Eivariationen sind schier endlos. Gerade lerne ich wie man das perfekte Rührei zustande bekommt. Erst heute habe ich eins gemacht, das schmolz förmlich auf der Zunge.

Und fleischtechnisch? Na so lang ich alles selbst mariniere und würze ist auch alles paletti. Man muss sich ja nur mal Wurst oder fertig mariniertes Fleisch ansehen. Es ist ÜBERALL Zucker drin. Das brauche ich nicht.

Alles was ich streiche sind die Milchprodukte (hey, die haben teilweise sowieso zuviele KH, wenn man Richtung ketogene Ernährung möchte) und dann eben noch Paprika, Tomaten und Aubergine. Alles andere wie Brot, Nudeln, Kartoffeln (ohnehin Nachtschatten), Reis etc. hatte ich ja ohnehin schon aus dem Programm genommen (bis auf wenige Ausnahmen zu Schlemmtagen ;)).

Statt Milch kann ich immernoch Mandelmilch nehmen oder Kokosmilch. Und Butter bleibt ebenfalls im Programm. Butter ist göttlich. Erst gestern abend beim Einkaufen nach dem Sport, war ich mal wieder besonders deprimiert, als ich in der Milchabteilung stand und nix mitnehmen konnte. Die Regale voll bis oben hin und ich mit meinem Vorsatz. Kurzzeitig war ich genervt und sagte zu meinem Freund: „Vielleicht sollte ich es lassen…“ wohlwissend, dass ich es jetzt nicht menr lassen kann, nicht mehr lassen will. Er fragte, was er tun kann. Und ich sagte: „Kauf mir Butter…“ Denn wie heißt es in dem Film Julie & Julia: „Every time you taste something that’s delicious beyond imagining and you say, ‚What’s in this?‘ The answer is always going to be ‚butter.'“ ;)

Also nix sowas:

kleiner Teller

Sondern sowas!

Wir Menschen neigen dazu, dass wir immer nur das negative sehen. Ich mach das auch immer und immer wieder. Aber grad bei so einem Vorsatz sollte man immer das positive sehen. Das schlimme daran wie ich momentan esse ist eigentlich nur, dass so viele es als unnormal ansehen, weil Zucker und Zusatzstoffe normal sind. Und alles andere, was davon abweicht… das ist komisch. Aber Zucker und Zusatzstoffe in jedem Essen und jedem Nahrungsmittel sind normal? Na, ich weiß ja nicht…

Vielleicht hört sich das an wie ein Motzpost, aber eigentlich soll er Hoffnung geben. Vor allem denjenigen, die ähnliche Entschlüsse fassen, aus welchen Gründen auch immer: Intoleranzen, Krankheiten, Abnehmen oder Experimentierfreudigkeit. Ich selbst will ebenfalls noch gesünder werden, ich will Probleme wie Migräne und Hautprobleme und Dicksein hinter mir lassen. Alles ist möglich.

Grün ist die Hoffnung, so wie mein Gemüse für die nächsten 7,5 Wochen. ;)

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Ein Gedanke zu “Was darfst du denn jetzt noch essen?!

  1. Birgit Franz schreibt:

    Hallo, an alle die Deinem Blog folgen und wie ich einfach genial finden!!
    Natürlich ist es schwer gegen den Strom zu schwimmen und es gehört viel Mut und Kraft dazu all der Unwissenheit zu begegnen, aber jedes Gespräch mit Dir , hilft mir meinen eigenen Weg zu finden. wichtig ist nur der Beginn in ein besseres Lebensgefühl und das Selbstbewusstsein über mein Selbstbestimmungsrecht im angemessenem Rahmen, das heißt keine Dinge zu tun, die meinem Körper schaden. sondern mir und anderen helfen gesünder zu werden und mich wohler in meiner Haut zu fühlen.
    In diesem Sinne:
    Allein sind wir Worte,
    Zusammen sind wir ein Gedicht
    Birgit

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