Ausprobiert: Rosenkohl

Hallo Welt,

ich möchte mich gleich mal vorab entschuldigen, dass es in nächster Zeit etwas ruhiger wird auf dem Blog. Ich befinde mich derzeit in der heißen Phase meines Studiums vor der Abschlussarbeit und schreibe meine letzten Prüfungen, da bleibt nebenher leider nicht so viel Zeit zum bloggen oder aufwändigen Kochen.

Letzte Woche war ich bei meinem Liebsten und mich lachte beim Einkaufen der Rosenkohl an. Früher mochte ich kein Sauerkraut, heute liebe ich es. Ich mochte keine Kohlrouladen, heute esse ich sie ganz gern. Pilze sind auch so ein Fall, die konnte ich auf den Tod nicht leiden, heute find ich sie echt lecker. Fenchel und Avocado konnten mich schon überzeugen. (Einzig an Rotkohl komme ich nach wie vor nicht ran, jedenfalls nicht in gekochtem Zustand.) Warum also nicht auch dem Rosenkohl eine Chance geben?

Ich belas mich ein bisschen im Internet, ob der bittere Geschmack, den ich in Erinnerung hatte normal sei oder nur ein Resultat von „falschem“ Kochen. Ich fand alles von der Überzeugung Rosenkohl müsse bitter sein, über bitterer Rosenkohl ist lecker und Rosenkohl sei niemals nie bitter und schmecke allen. Da ist mir scheinbar bisher also etwas entgangen.

Anschließend noch ein paar Rezepte durchstöbert und mich dann skeptisch in die Küche begeben.

Ich nahm:
– Etwa 15 Rosenkohlröschen
– Butter
– Paprika (meine Eltern schwören auf ein Rosenkohlgericht wo ihnen Paprikapulver hineinfiel, das hätten sie nie wieder so lecker gegessen, also musste auch Paprika dran)
– Muskat
– Knoblauch
– Zwiebel
– Schinkenwürfel

Wie immer wollte ich den möglichst natürlichen Geschmack des Gemüses einfangen und nicht zu sehr verfälschen. Und gleichzeitig wollte ich aber eine eventuell bittere Note ausschalten. ;)

So machte ich es:
– Rosenkohlstrunk abschneiden, an dem Ende ein Kreuz reinschnitzen
– in etwas Wasser 10 min köcheln lassen
– Butter schmelzen, die gewürfelte Zwiebel hinzugeben, glasig dünsten
– Schinkenwürfel zugeben und kurz mitbraten
– Rosenkohl halbieren und zugeben
– alles ca. 5 min braten
– mit Paprika, Muskat und Knoblauch abschmecken

Wie fand ich es?

Ich muss sagen, 100% überzeug bin ich noch nicht. Aber ich bin auch nicht abgeneigt. Definitiv riecht es sehr stark nach Kohl beim Kochen. Nicht unbedingt der beste aller Gerüche. Aber geschmacklich war es okay. Es war nicht bitter, es war nicht super lecker. Aber zumindest bin ich nicht so angeekelt gewesen, dass ich es nicht nochmal versuchen würde. Deswegen wird es den Rosenkohl jetzt sicher öfter geben und immer mal wieder in einer anderen Form. An manche Dinge muss man sich eben immer erst etwas rantasten. Ich würde es auf jeden Fall wieder probieren.

Rosenkohl

Habt ihr vielleicht Tipps für mich, wie ich den ultimativen Rosenkohl zubereiten kann? ;)

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2 Gedanken zu “Ausprobiert: Rosenkohl

  1. giftigeblonde schreibt:

    Sieht doch gut aus!
    Ich bin auch nicht sooo ein Fan von Kohlsprossen, wie sie bei uns hier heißen, deshalb mische ich sie eher unter andres Gemüse, bei Gemüsepfannen zb, und serviere sie nicht einzeln.

    Alles Gute für deine Prüfungen!

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