[Motivations-Mittwoch] Affirmationen

Hallo Welt,

heute soll es um etwas anderes gehen. Denn neben dem Kochen und Essen gehört auch ein Schuss Motivation zum Abnehmen, vor allem, wenn man viel zu verlieren hat. Manchmal leckt die so ein bisschen. Wenn man nach 4 Wochen in den Spiegel sieht und keinen Unterschied sieht, denkt man schon manchmal „Wozu mach ich das eigentlich…“ Andererseits haben andere vielleicht Schwierigkeiten mit ihrem Selbstbild oder diversen Nahrungsmitteln bzw. diversen Nahrungsmitteln zu entsagen. Ich gestehe, ich bin eine Süße, ich liebe es zu backen, Torten, Muffins etc und überhaupt alles Süße… aber ich muss ebenfalls gestehen, dass ich jahrelang Essen benutzt habe um mich zu belohnen oder bei Stress oder allgemeinen Frust meine Laune darin zu vergraben. Nicht unbedingt die gesündeste Variante.

Also habe ich vor fast einem Jahr angefangen mich damit zu beschäftigen. Und die einzige Möglichkeit, die sich mir anbot lautete, dass ich mein Unterbewusstsein umprogrammieren müsse. Nur so entgehe ich dem Muster „Oh, ich hab …. gemacht, jetzt ein Eis!“. Oder?

Ich machte mich auf die Suche und stieß auf Affirmationen. Übersetzt heißt das „Beteuerung und Versicherung“ oder man umschreibt es mit „Bejahung“. Ich wollte also meinen Prozess beim Abnehmen schlicht und einfach bejahen. Vielleicht kennt es der eine oder andere ja auch als „Glaubenssätze“. Oder noch einfacher: Ich wollte die Kunst des positiven Denkens lernen.

Bei der Suche fand ich auch Affirmationen zum Abnehmen, fand heraus, dass das ganze ca. 90 Tage braucht, um ins Unterbewusstseit zu gelangen und entsprechend umzupolen und beschloss, ich mach mir meine eigene Kärtchen. Gesagt getan, überlegte ich mir, was ich ändern will und wo ich hin will und schrieb ungefähr 40 verschiedene Sätze auf kleine Kärtchen. Witzigerweise hatte ich mir just in dem Monat damals auch eine Zeitschrift zugelegt, die eine Bessere Einstellung zum Leben mit Affirmationen erreichen wollte. Na da! Das ist mein kleiner Stapel:

Affirmationen

Jetzt wurde es witzig. Denn natürlich muss man sich diese Sätze vorsagen. Immer und immer wieder. Und manchmal kommt man sich dabei echt bescheuert vor. Ich hab einen Teil dieser Kärtchen in der ganzen Wohnung verteilt, an jeden Spiegel, in der Küche, im Schlafzimmer usw. damit ich in eine, Augenblick immer wieder „gezwungen“ bin drauf zu schauen. Wenn mir das vorsagen auf die Nerven ging habe ich sie mir abends vorm Schlafengehen geschnappt und den Tag Revue passieren lassen.

Mittlerweile kann ich den Großteil auswendig und immer wieder kommt mir ein Teil in den Kopf. Leider habe ich es keine 90 Tage durchgezogen, wenn ich ehrlich bin. Aber zumindest kann ich sagen, dass ich mir die Affirmationen doch immer mal wieder ins Gedächtnis rufe. Sie haben mich aufmerksamer gemacht, das kann ich bestätigen und auch ein bisschen positiver, aber auch dankbar dafür, dass mein Körper leistet, was er leistet und dass er so durchhält wie er das tut, denn selbstverständlich ist das auf gar keinen Fall. Vielleicht probiere ich es einfach noch einmal und ziehe es durch. Schaden tut es auf jeden Fall nicht.

Wie findet ihr Affirmationen und würdet ihr sowas ausprobieren?

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